Ein Musical über den Mut, für die eigenen Träume zu kämpfen:
Manchmal beginnt der größte Mut mit einem einzigen Entschluss: sich nicht länger vorschreiben zu lassen, wer man sein darf. Genau davon erzählt die neue Kölner Musicalproduktion „Kick Like a Woman“ – eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen Widerstände behaupten, füreinander einstehen und entgegen allen Widerständen ihren eigenen Weg gehen. Im Zentrum steht die 18-jährige Conny, die als Kellnerin arbeitet und ganz andere Pläne für ihr Leben hat, als ihr Vater es sich vorstellt. Freundschaft, familiäre Konflikte, erste Liebe und der Wunsch, das eigene Leben selbst zu gestalten, verweben sich zu einer Geschichte, die zwischen Situationskomik und ernsten Tönen wechselt und dabei das Lebensgefühl der 1980er-Jahre einfängt.
Zusammenhalt als roter Faden
Was das Stück trägt, ist die Kraft, die zwischen den Frauen entsteht: gegenseitige Ermutigung, Verlässlichkeit, das Wissen, gemeinsam mehr wagen zu können, als man allein könnte. Historisch verankert ist die Geschichte in einem realen Ereignis – dem Erfolg einer Bergisch Gladbacher Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Taiwan 1981, zu einer Zeit, in der Frauenfußball in Deutschland zwar offiziell erlaubt, gesellschaftlich aber kaum akzeptiert war. Diese Vorlage bildet den Hintergrund, vor dem sich Connys ganz persönliche Geschichte entfaltet.
Regie und Konzept liegen bei Gil Mehmert, das Buch stammt von Constanze Behrends. Für die Musik zeichnet Stephan Kanyar verantwortlich, die Choreografie stammt von Faye Anderson. Gespielt wird im Depot 1 in Köln-Mülheim, das inzwischen zur Produktionsstätte für Musiktheater umgebaut wurde.
2024 lief in Bergisch Gladbach eine erste Testfassung mit neun Vorstellungen; das Feedback des Publikums war überwältigend und motivierte das Kreativteam, das Stück auf die ganz große Bühne zu bringen. Für die Kölner Weltpremiere wurden Dramaturgie und Inszenierung nochmals weiterentwickelt. Digitale Projektionen und zügige Szenenwechsel sollen für Tempo und Atmosphäre sorgen. Im Mittelpunkt bleibt die Frage, wie viel Mut es braucht, für den eigenen Traum einzustehen – und wie viel leichter das fällt, wenn man dabei nicht allein ist.
Wann/Wo: 14.11.2026–30.04.2027, Depot 1, Schanzenstr. 6–20,
Weitere Informationen/Tickets: www.kicklikeawoman.de
Foto: Jennifer Zumbusch






